Hemdenbügeln – die unangenehme Pflicht

Hemden bügeln AnleitungWer beruflich täglich ein Hemd trägt, der bringt es in der Woche auf fünf Hemden, die gewaschen und vor allem gebügelt werden müssen. Das Hemdenbügeln ist für viele Hausfrauen und auch für die Hausmänner, die selbst bügeln, eine lästige Pflicht. Abgesehen von verspielten Blusen und Kleidern, sind Herrenhemden das schwierigste Kleidungsstück, das es zu bügeln gibt.

Das richtige Bügeleisen

Wer schnell ist, der schafft ein Hemd in wenigen Minuten. Manche Hemden sind allerdings sehr widerspenstig und brauchen mehr Zeit, um alle Falten sauber zu glätten. Um sich die Arbeit zu erleichtern, empfiehlt sich die Anschaffung eines ordentlichen Dampfbügeleisens. Bügelt man regelmäßig, dann ist ein normales Dampfbügeleisen ausreichend. Lässt man die Hemden über einen längeren Zeitraum liegen und hat dann eine entsprechend große Menge an Hemden zu bügeln, dann lohnt es sich, eine Dampfbügelstation anzuschaffen. Der Vorteil liegt darin, dass der Wassertank größer ist, wobei ein häufiges Nachfüllen entfällt und das Bügeleisen selbst leichter ist.

Die richtige Technik

Hemdenbügeln ist mit der richtigen Technik keine Hexerei. Um ein optimales Ergebnis zu erzielen, geht man am besten gemäß der folgenden Anleitung vor.

Der Kragen

Als erstes wird der Kragen des Hemdes gebügelt. Dazu wird er zuerst hochgeklappt und flach auf den Bügeltisch gelegt. Zuerst wird er von der Rückseite gebügelt. Anschließend wird er umgelegt und auch noch von vorn gebügelt.

Die Schultern

Der zweite Teil, der beim Herrenhemd gebügelt wird, ist der Schulterteil. Dazu wird das Hemd so auf den Bügeltisch gelegt, dass der Schulterteil flach aufliegt. Dazu eignet sich das verjüngte Ende des Bügeltisches am besten.

Die Knopfleiste

Der nächste Schritt ist das Bügeln der Knopfleisten. Die Seite mit den Knöpfen wird von hinten gebügelt. Die gegenüberliegende Seite mit den Knopflöchern wird von vorne und von hinten gebügelt.

Die Manschetten und die Ärmel

Nach der Knopfleiste wird die Manschette des ersten Ärmels von innen gebügelt. Auch hier ist das verjüngte Ende des Bügeltisches ideal, um die Manschette glatt aufzulegen. Anschließend wird der Ärmel glattgestreift und gebügelt. Danach wird der Ärmel gewendet und von der anderen Seiten ebenfalls bearbeitet. Darauf folgt der zweite Ärmel, bei dem wieder mit der Manschette begonnen wird.

Vorderseite und Rücken

Nach den Ärmeln wird das Hemd so über den Bügeltisch gelegt, dass einer der beiden Vorderteile glatt aufliegt. Dieser wird gebügelt, danach wird das Hemd weitergeschoben und der Rückenteil als nächstes geglättet. Schließlich landet man beim zweiten Vorderteil. Bei der Hälfte mit der Brusttasche wird zuerst die Brusttasche gebügelt.

Das perfekt gebügelte Hemd

Damit man es beim Hemdenbügeln nicht zu schwer hat, empfiehlt es sich, die Hemden nach dem Waschen nicht über die Wäscheleine zu hängen und keine Wäscheklammern zu verwenden. Am besten werden Hemden am Kleiderbügel getrocknet. So erreicht man, dass das Hemd nur minimal verknittert und das Bügeln deutlich leichter fällt.

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Kategorien Haus

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